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Vermietung — die richtigen Mieter finden, ohne sich zu verbrennen.

Eine Vermietung ist mehr als „Inserat hochladen". Bonität prüfen, Selbstauskunft einholen, Mietvertrag rechtssicher gestalten, Übergabeprotokoll erstellen — wer hier sauber arbeitet, vermeidet Jahre des Ärgers. Auf dieser Seite zeigen wir, worauf es ankommt — und wie wir die komplette Vermietung für Sie übernehmen.

RUND-UM-SORGLOS · VERMIETUNG

Wir vermieten für Sie — von der ersten Anzeige bis zur Schlüsselübergabe

Sie wollen Ihre Immobilie vermieten, aber nicht selbst Bewerbungen sichten, Bonitäten prüfen und Verträge aufsetzen? Wir übernehmen die komplette Vermietung — zum Festpreis von 2 Nettokaltmieten zzgl. MwSt., alles inklusive.

  • Marktgerechte Mietpreisempfehlung auf Basis aktueller Vergleichsmieten und Mietspiegel.
  • Professionelles Exposé mit Fotos, Grundriss und Energieausweis.
  • Inserate auf ImmoScout24, Immowelt und in unserer Suchkartei.
  • Vorqualifizierung aller Bewerber — Selbstauskunft, Bonität, Einkommensnachweise.
  • Besichtigungen koordiniert und durchgeführt — Sie müssen nicht vor Ort sein.
  • Mietvertrag rechtssicher aufgesetzt, individuell auf Ihr Objekt zugeschnitten.
  • Übergabe & Protokoll mit Zählerständen, Mängelliste, Schlüsselquittung.
  • Festpreis statt offene Stundensätze — 2 Nettokaltmieten zzgl. 19 % MwSt., keine versteckten Kosten.
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Festpreis 2 Nettokaltmieten + MwSt. Sie zahlen erst, wenn der Mietvertrag unterschrieben ist. Bei Nichtvermietung fallen keine Kosten an.
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Marktgerechte Miete — der richtige Einstieg

Die häufigsten Fehler beim Mietpreis: zu hoch ansetzen (lange Leerstandszeiten, am Ende doch reduzieren — Vermarktungseffekt verbrannt) oder zu niedrig (Sie binden sich auf Jahre an niedrige Einnahmen, denn Mieterhöhungen sind streng reguliert).

Eine seriöse Preisfindung berücksichtigt:

  • Ortsüblicher Mietspiegel: Die jeweilige Stadt (Darmstadt, Frankfurt, Wiesbaden) führt einen Mietspiegel — wichtigste Grundlage, aber meist mit großer Spanne pro Baujahrgruppe und Lage.
  • Vergleichsmieten in der Umgebung: Was wird aktuell in vergleichbaren Lagen für vergleichbare Objekte aufgerufen — und was vermietet sich davon wirklich?
  • Ausstattung & Zustand: Modernes Bad, neue Küche, Balkon, energetischer Standard — jeder Punkt hat eine konkrete Preiswirkung.
  • Mietpreisbremse: In Darmstadt, Frankfurt und vielen Rhein-Main-Kommunen gilt die Mietpreisbremse — Neuvermietungen dürfen die ortsübliche Vergleichsmiete maximal 10 % überschreiten. Wer das ignoriert, bekommt nachträgliche Rückforderungen.
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Energieausweis — bei Vermietung verpflichtend

Beim Inserieren und spätestens bei der Besichtigung ist ein gültiger Energieausweis Pflicht. Das gilt nicht nur für den Verkauf, sondern auch für jede Neuvermietung. Die relevanten Pflichtangaben müssen zudem bereits im Inserat erscheinen.

Was Sie wissen sollten:

  • Bedarfs- oder Verbrauchsausweis: Bei kleineren Wohngebäuden ist häufig ein Verbrauchsausweis ausreichend. Für ältere Häuser (bis 4 Wohneinheiten, Baujahr vor 1977, ohne Modernisierung auf Wärmeschutzverordnung-1977-Niveau) ist der Bedarfsausweis Pflicht.
  • Pflichtangaben im Inserat: Art des Ausweises, Endenergiebedarf bzw. -verbrauch, wesentlicher Energieträger, Baujahr, Energieeffizienzklasse.
  • Gültigkeit: Ein Energieausweis ist 10 Jahre gültig. Bei abgelaufenem Ausweis muss vor Vermietung ein neuer erstellt werden.
  • Bußgeld bei Verstößen: Wer ohne gültigen Ausweis inseriert oder vermietet, riskiert Bußgelder von bis zu 10.000 €.

Wir kümmern uns auf Wunsch um die Erstellung über unser Netzwerk an Energieberatern — meist innerhalb weniger Tage.

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Exposé & Inserat — gute Vermarktung ist Filter

Ein gutes Exposé erfüllt zwei Funktionen: Es zieht die richtigen Interessenten an und filtert die nicht passenden vorab heraus. Das spart auf beiden Seiten Zeit.

  • Aussagekräftige Fotos: Helle, scharfe Bilder aller Räume — kein Smartphone-Geknipse mit halben Decken. Wo möglich: Grundriss, Außenansicht, Balkon/Garten.
  • Ehrliche Beschreibung: Was ist gut, was ist Bestand, was sind die Eigenheiten? Wer übertreibt, hat bei der Besichtigung eine enttäuschte Erwartung — schlechtester Start in ein Mietverhältnis.
  • Klare Eckdaten: Wohnfläche, Zimmer, Stockwerk, Heizungsart, Energiekennwerte, Nebenkosten, Kaution, Mindestmietdauer.
  • Wer ist gesucht: Berufstätige, WG-geeignet, Familie, ruhiger Vermieter. Klare Erwartungen am Anfang sparen Wochen.
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Mieterselbstauskunft — was Sie fragen dürfen

Die Selbstauskunft ist Ihr wichtigstes Werkzeug, um Bewerber kennenzulernen, bevor Sie sich entscheiden. Manche Fragen sind erlaubt, manche heikel — wir halten uns an die gerichtsfeste Linie.

Erlaubt und sinnvoll:

  • Anzahl einziehender Personen — wichtig für Wohnflächenangemessenheit und Nebenkosten.
  • Beschäftigungsverhältnis, Arbeitgeber, Nettoeinkommen — die zentrale Bonitätsfrage.
  • Bisherige Wohnsituation — Eigentum, Miete, bei Eltern; ggf. Vormieter als Referenz.
  • Räumungsklagen / Insolvenzverfahren der letzten 5 Jahre.
  • Mietschulden aus vergangenen Mietverhältnissen.
  • Haustiere: Welche Tiere ziehen mit ein? Kleintiere sind in der Regel ohne Erlaubnis gestattet, Hund und Katze meist nur mit Zustimmung.
  • Raucher? Darf abgefragt werden — Rauchen in der Wohnung ist zwar grundsätzlich erlaubt, hinterlässt aber Spuren und ist als Punkt der Selbstauskunft relevant.
  • Musikinstrument oder häufige Anwesenheit zu Hause (Homeoffice, Schichtdienst) — wegen Nachbarschaftsfrieden.

Nicht erlaubt sind Fragen zu Religion, politischen Ansichten, Kinderwunsch, Schwangerschaft, sexueller Orientierung oder Vorstrafen (außer im konkreten Zusammenhang mit Mietzahlung).

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Bonität prüfen — Schufa & Creditreform

Die Bonität ist die wichtigste objektive Kennzahl bei der Auswahl. Selbstauskunft ist erstes Filter, eine offizielle Bonitätsabfrage ist die unabhängige Bestätigung.

Zwei in Deutschland etablierte Anbieter:

  • Schufa-BonitätsCheck für Vermieter: Der Klassiker. Mieter erstellt ein kostenpflichtiges Dokument bei der Schufa und gibt es Ihnen weiter. Enthält Score-Wert und Aussage zu negativen Einträgen. Datenschutzfreundlich, weil der Mieter die Daten selbst weitergibt.
  • Creditreform Bonitätsauskunft: Zweiter großer deutscher Anbieter, ähnliches Prinzip. Der Mieter beauftragt die Auskunft, gibt sie an den Vermieter weiter.

Wichtig: Sie dürfen als Vermieter nicht selbst direkt bei Schufa oder Creditreform Daten zu Bewerbern abrufen — das wäre datenschutzrechtlich problematisch. Üblich ist, dass der Bewerber die Auskunft besorgt und in Kopie vorlegt. Wer das nicht möchte, hat schon ein erstes Indiz.

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Arbeitsvertrag, Lohnabrechnungen, Bürgschaften

Neben Selbstauskunft und Bonitätsauskunft sind konkrete Einkommensnachweise der dritte wichtige Baustein. Sie zeigen, ob die Miete dauerhaft tragbar ist.

Üblich und sinnvoll:

  • Letzte 3 Lohnabrechnungen — zeigt das tatsächliche Nettoeinkommen, inkl. Zulagen oder Schwankungen.
  • Kopie des Arbeitsvertrags — entscheidend ist: unbefristet, befristet (wie lange?), Probezeit (läuft sie noch?).
  • Bei Selbstständigen: BWA der letzten 12 Monate oder Steuerbescheid des Vorjahres.
  • Bei Studenten oder geringem Einkommen: Bürgschaft der Eltern oder einer dritten Person als Mietsicherheit — schriftlich, mit Bonitätsnachweis des Bürgen.
  • Mietkaution: Bis zu 3 Kaltmieten, getrennt vom Vermögen des Vermieters anzulegen. Standard, gibt Sicherheit für Schäden und ausstehende Mieten.

Faustregel der Banken und Vermieter: Die Bruttokaltmiete sollte nicht mehr als ein Drittel des Nettoeinkommens ausmachen. Wer deutlich darüber liegt, hat in der Regel Probleme bei der Zahlungsfähigkeit über die Mietlaufzeit.

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Besichtigung & Auswahl — Bauchgefühl plus Fakten

Eine Besichtigung erfüllt zwei Funktionen: Sie zeigt dem Bewerber die Wohnung, aber sie ist auch Ihre erste persönliche Begegnung. Manche Dinge erschließen sich nur im Gespräch.

  • Einzelbesichtigung oder kleine Gruppen: Massenbesichtigungen sparen Zeit, machen aber jeden Bewerber zur Nummer. Wer die Wohnung lange vermieten möchte, profitiert von Einzelgesprächen.
  • Fragen Sie nach Erwartungen: Wie lange möchten Sie hier wohnen? Wie wichtig ist Ruhe? Wie planen Sie das Zusammenleben mit den Nachbarn?
  • Beobachten Sie das Auftreten: Pünktlichkeit, Höflichkeit, Vorbereitung der Unterlagen. Nicht entscheidend allein, aber ein Signal.
  • Treffen Sie die Entscheidung nicht spontan: Lassen Sie nach jeder Besichtigung 24 Stunden vergehen, bevor Sie zusagen. Eine Wohnungsvermietung ist mehrjährig — das Gefühl muss tragen.
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Mietvertrag — rechtssicher und individuell

Ein guter Mietvertrag schützt beide Seiten — Vermieter und Mieter. Standardverträge aus dem Internet sind oft veraltet oder enthalten unwirksame Klauseln. Diese unwirksamen Klauseln gelten dann gar nicht — zum Nachteil des Vermieters.

Inhaltlich wichtig:

  • Genaue Objektbeschreibung: Adresse, Wohnfläche, Anzahl Räume, mitvermietete Sachen (Einbauküche, Kellerverschlag, Stellplatz).
  • Mietzins & Nebenkosten: Kalt- und Warmmiete, Vorauszahlung Nebenkosten, Abrechnungsmodus.
  • Kaution: Maximal 3 Nettokaltmieten, getrennt anzulegen.
  • Schönheitsreparaturen: Klauseln nur in engen Grenzen wirksam. Die meisten Standardklauseln sind nach BGH-Rechtsprechung unwirksam.
  • Hausordnung & Ruhezeiten, Haustierregelung, Untervermietung, Renovierung bei Auszug.
  • Befristung vs. Unbefristet: Eine echte Befristung braucht einen sachlichen Grund (Eigenbedarf, Abriss, Bauliche Maßnahmen). „Wegen besserer Verkaufsmöglichkeit" reicht nicht.

Wir setzen für Sie einen aktuellen Mietvertrag auf — angepasst an die Besonderheiten Ihres Objekts und auf Basis aktueller Rechtsprechung. Bei komplexen Fällen ziehen wir Fachanwälte aus unserem Netzwerk hinzu.

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Übergabe & Übergabeprotokoll

Die Übergabe ist ein juristisch wichtiger Moment. Ein sauberes Übergabeprotokoll verhindert die häufigsten späteren Streitfragen — bei Auszug ebenso wie bei Schäden während des Mietverhältnisses.

Was ins Protokoll gehört:

  • Zählerstände — Strom, Gas, Wasser, ggf. Wärme.
  • Schlüsselübergabe — Anzahl Wohnungsschlüssel, Haustürschlüssel, Briefkasten, Kellerschlüssel.
  • Zustand jedes Raums: Wände, Böden, Fenster, Sanitärobjekte, Türen — kurze Beschreibung, ggf. Fotos. Vorhandene Schäden ausdrücklich vermerken.
  • Mängelliste: Was ist abgesprochen, was wird vom Vermieter noch behoben?
  • Unterschriften beider Parteien — pro Seite eine Kopie.

Wir führen die Übergabe für Sie durch, dokumentieren alles in einem rechtssicheren Protokoll und übergeben Ihnen am Ende die unterschriebenen Originale.

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Offene Kommunikation — der unterschätzte Faktor

Die besten Mietverhältnisse entstehen, wenn beide Seiten von Anfang an ehrlich kommunizieren — über Erwartungen, Eigenheiten und Grenzen. Mieter und Vermieter müssen zusammenpassen, nicht nur Wohnung und Bewerber.

Konkret bedeutet das:

  • Sagen Sie offen, was Sie als Vermieter erwarten. Eher distanziert? Eher persönlich? Häufige Kontakte oder „melden Sie sich nur, wenn etwas ist"? Beides ist legitim — aber es muss zusammenpassen.
  • Lassen Sie Bewerber offen reden. Schichtdienst, häufige Gäste, junge Familie, Hobby-Schreiner, Heimstudio — wer das vorher sagt, bekommt eher passende Nachbarschaftsdynamik.
  • Sprechen Sie Eigenheiten der Wohnung an. Hellhörige Wände, schwacher Wasserdruck, undichte Stelle am Kellerfenster bei Starkregen — wer Probleme verschweigt, baut sich einen unzufriedenen Mieter selbst.
  • Wenn etwas nicht passt: Sagen Sie es. Ein klares „Ich glaube, wir suchen unterschiedliche Dinge" ist für beide Seiten besser als ein Mietverhältnis aus Versehen.

Wir vermieten täglich — und sehen den Unterschied zwischen Vermietungen, bei denen die Erwartungen offen lagen, und denen, bei denen sich beide Seiten überrascht fühlten. Letztere enden statistisch früher mit Konflikten oder Kündigungen.

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Mitgliedschaft bei Haus & Grund Darmstadt

Eine der besten Investitionen für jeden Vermieter im Rhein-Main-Gebiet: eine Mitgliedschaft beim Haus & Grund Darmstadt e. V. Der Verband ist die größte Interessenvertretung privater Haus- und Wohnungseigentümer.

Was die Mitgliedschaft bietet:

  • Rechtsberatung durch spezialisierte Anwälte für Miet- und Wohnungseigentumsrecht — direkt vor Ort in Darmstadt, kostenfrei für Mitglieder im Rahmen der Mitgliedschaft.
  • Aktuelle Mietverträge und Formulare (Mieterhöhung, Kündigung, Nebenkostenabrechnung), die regelmäßig an aktuelle Rechtsprechung angepasst werden.
  • Steuerberatung & Verwaltungstipps für private Vermieter.
  • Mitgliedermagazin & Seminare zu allen Themen rund um Vermietung, Sanierung, Eigentumsrecht.
  • Erfahrungsaustausch mit anderen privaten Vermietern in Darmstadt und Umgebung.

Der Jahresbeitrag ist überschaubar — die erste rechtliche Frage, die Sie damit klären lassen, rechnet die Mitgliedschaft meist schon in einem Jahr ab. Wir empfehlen die Mitgliedschaft praktisch jedem privaten Vermieter im Raum Darmstadt.

Liebig Immobilien übernimmt für Sie die komplette Vermietung — Inserat, Besichtigung, Bonitätsprüfung, Mietvertrag, Übergabe. Festpreis 2 Nettokaltmieten zzgl. MwSt., zahlbar erst bei Vermietung. Unverbindliches Beratungsgespräch vereinbaren →

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