Ratgeber · Blog · Für Kapitalanleger

Immobilien als Kapitalanlage — im Rhein-Main-Gebiet.

Wir vermitteln vermietete und vermietbare Bestandsimmobilien in Darmstadt, Frankfurt und der Region — Mehrfamilienhäuser, Eigentumswohnungen und Anlageportfolios. Für Käufer mit konkreten Suchprofilen führen wir eine eigene Kapitalanleger-Suchkartei: Off-Market-Objekte erreichen Sie dort, bevor sie an den Markt gehen.

Hinweis: Liebig Immobilien erbringt keine Anlageberatung im Sinne des § 1 Abs. 1a KWG oder § 2 Abs. 8 WpHG. Die folgenden Inhalte sind allgemeine Informationen zum Immobilienmarkt — keine Empfehlung zu Kauf, Verkauf oder Anlagestrategie. Für steuerliche und finanzielle Entscheidungen ziehen Sie bitte Steuerberater, Fachanwalt und Finanzierungsexperten hinzu.

KAPITALANLEGER-SUCHKARTEI · RHEIN-MAIN

Wir suchen für Sie — bevor der Markt es tut

Eingetragene Anleger erhalten Off-Market-Objekte zuerst. Sie definieren das Suchprofil — wir melden uns nur, wenn etwas passt. Kein Newsletter, kein automatisches Anschreiben.

  • Off-Market-Vorlauf — Sie erhalten passende Objekte vor der Veröffentlichung auf Portalen.
  • Individuelles Suchprofil — Lage, Asset-Klasse, Renditerahmen, Eigenkapital, Zeithorizont.
  • Zugang zu Bestand — Mehrfamilienhäuser, vermietete Wohnungen, kleinere Portfolios.
  • Schwerpunkt Rhein-Main — Darmstadt, Frankfurt, Wiesbaden, Mainz, Offenbach und Speckgürtel.
  • Unterlagensichtung — Grundbuch, Mieterliste, Nebenkostenabrechnung, Protokolle.
  • Discretion — vertraulicher Umgang mit Ihrem Profil und Ihrer Anfragehistorie.
  • Netzwerk — Steuerberater, Fachanwälte, Hausverwaltungen, Finanzierungsexperten.
  • Kein Push-Sales — wir melden uns nur, wenn es konkret passt, nicht aus Bestandsgründen.
In die Suchkartei aufnehmen
Kostenfrei & unverbindlich. Aufnahme erfolgt nach einem kurzen Profilgespräch — damit wir nur das melden, was wirklich zu Ihren Kriterien passt.
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Warum Rhein-Main — und nicht woanders?

Die Region Rhein-Main verbindet drei Stärken, die anderswo selten gleichzeitig auftreten: wirtschaftliche Tiefe (Finanzplatz Frankfurt, Chemie- und Pharma in Darmstadt und im Hinterland, Logistik rund um den Flughafen), strukturelle Wohnungsknappheit und eine diversifizierte Mieterstruktur aus Industrie, öffentlichem Dienst, Hochschulen und Verwaltung.

Für Anleger bedeutet das im Kern: stabile Mietnachfrage, geringes Klumpenrisiko über einzelne Branchen, vergleichsweise kurze Vermarktungszeiten bei Neuvermietung. Darmstadt ist dabei noch immer ein Stück günstiger als Frankfurt, mit starker Wissenschafts- und Tech-Anbindung (TU, GSI, ESA, Merck) und sehr guter Bahnverbindung.

Im Speckgürtel — Griesheim, Pfungstadt, Weiterstadt, Roßdorf, Mühltal, Seeheim-Jugenheim — finden sich oft Renditeobjekte mit besseren Faktoren als in den Kernstädten, mit etwas mehr Aufwand bei Mieterauswahl und Vermarktung.

Was wir gerade konkret in der Vermittlung haben oder kurz vor Aufnahme: Mehrfamilienhäuser in Darmstadt und Umgebung, vermietete Eigentumswohnungen mit gepflegtem Bestand und teilweise kleine Portfolios aus Nachlässen oder Lebenswerk-Auflösungen. Vieles davon kommt nie auf die Portale.

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Was wollen Sie eigentlich erreichen?

Bevor Sie über konkrete Objekte sprechen, klären Sie für sich selbst: Was ist das Ziel? Die Antwort treibt fast jede weitere Entscheidung.

  • Laufender Cashflow: Sie wollen monatliche Überschüsse nach Zins, Tilgung und Rücklage. Bevorzugt: hoher Eigenkapitaleinsatz, etablierte Bestandsobjekte, robuste Mieterstruktur.
  • Wertzuwachs: Cashflow steht hinten an, Sie wetten auf Lageentwicklung, Sanierungspotenzial, Aufteilung in Eigentumswohnungen, Nachverdichtung. Höhere Anfangsrisiken, höherer Eigeneinsatz, längerer Horizont.
  • Steueroptimierung: AfA, Sanierungsabschreibungen, vermögensverwaltende Strukturen. Geht meist mit größerem Volumen einher und sollte vorab steuerlich gestaltet werden.
  • Altersvorsorge: Klassisch — Tilgung läuft bis zur Rente, danach Mieteinnahmen als Zusatzpension. Sicherheit vor Rendite, Lage vor Faktor.

In der Praxis ist es meist eine Mischung. Wichtig: dass Sie Ihrer Bank, Ihrem Steuerberater und uns dieselbe Antwort geben können.

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Welche Asset-Klasse passt zu Ihnen?

Im Wohnimmobilien-Bereich gibt es drei klassische Einstiege — jeder mit eigenem Profil:

  • Eigentumswohnung, vermietet: Einstieg ab ~150.000–400.000 € möglich. Verwaltung über WEG, klar geregelte Strukturen, aber Sie sind an Mehrheitsentscheidungen der Eigentümergemeinschaft gebunden.
  • Mehrfamilienhaus, klein (3–8 Einheiten): Volle Kontrolle über Verwaltung, Sanierung, Mieterauswahl. Höherer Eigenkapitalbedarf (typisch 25–35 %), höhere operative Aufgabenlast — dafür Hebel auf Cashflow und Aufwertung.
  • Anlageportfolio / Zinshaus: Mehrere Objekte, ggf. größere Mehrfamilienhäuser, oft im Off-Market-Bereich. Eigenkapital ab ca. 500 T€ aufwärts sinnvoll, häufig mit professioneller Hausverwaltung und steuerlicher Strukturierung.

Gewerbeimmobilien (Büro, Einzelhandel, Logistik) folgen ganz anderen Regeln — andere Mietverträge, andere Risiken, andere Bewertungslogik. Wir vermitteln gelegentlich gemischtgenutzte Objekte; reines Gewerbe ist nicht unser Schwerpunkt.

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Renditekennzahlen — was wirklich zählt

"Was bringt das Objekt?" — diese Frage hat mehrere Antworten, und die Unterschiede sind groß genug, um Entscheidungen zu kippen.

  • Bruttomietrendite: Jahresnettokaltmiete ÷ Kaufpreis. Schnelle Einordnung, ignoriert aber Nebenkosten und Erwerbsnebenkosten.
  • Nettomietrendite: Wie oben, aber abzüglich nicht umlagefähiger Kosten (Verwaltung, Instandhaltungsrücklage, Versicherung, Mietausfallwagnis) und mit Erwerbsnebenkosten im Kaufpreis (Notar, Grunderwerbsteuer, ggf. Makler). Realistisch oft 1–2 Prozentpunkte unter brutto.
  • Faktor / Multiplikator: Kaufpreis ÷ Jahresnettokaltmiete. In Darmstadt aktuell typisch 22–28 bei guter Bestandslage, in Frankfurt-Kernlagen häufig darüber, im Speckgürtel oder bei Sanierungsbedarf darunter.
  • Eigenkapitalrendite: Überschuss nach Zins und Tilgung im Verhältnis zum eingesetzten Eigenkapital. Hier wirkt der Finanzierungshebel — kann auch negativ ausfallen.

Eine seriöse Betrachtung berücksichtigt zusätzlich Leerstandsrisiko, Instandhaltungsstau, Mietsteigerungs­potenzial und einen ehrlichen Blick auf Sanierungspflichten (siehe GEG). Reine Bruttomietrenditen in Exposés sind Indikator, kein Entscheidungsgrund.

Hinweis: Dieser Abschnitt ist allgemeine Information, keine Anlageberatung. Für eine fundierte Entscheidung sind Steuerberater und unabhängiger Finanzierungsexperte unerlässlich.

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Lage, Mikrolage, Nachfrage

Bei Anlageimmobilien gilt der alte Satz noch stärker als bei Eigennutzern: Lage, Lage, Lage. Aber Lage hat zwei Schichten.

  • Makrolage: Stadt, Region, wirtschaftliches Umfeld, demografische Entwicklung. Rhein-Main ist hier solide — wachsende Bevölkerung, diversifizierte Wirtschaft, langfristige Bauzurückhaltung.
  • Mikrolage: Straße, Quartier, Nachbarschaft, Anbindung, Schulen, Lärm. Zwei Häuser dreihundert Meter voneinander entfernt können sich um zwei Faktorpunkte unterscheiden.

Worauf wir bei der Bewertung schauen: fußläufige Infrastruktur (Bäcker, Apotheke, Kita), ÖPNV-Anbindung, Verkehrslärm, Quartiers­dynamik (Sanierungen, Leerstand, gewerblicher Mix) und Schulqualität. Bei Mehrfamilienhäusern zusätzlich: Hausnachbarschaft, Sozialstruktur, Mietspiegel-Niveau und Spielraum nach oben.

Der Mietspiegel der jeweiligen Stadt ist eine gute Basis, aber kein Ersatz für lokale Marktkenntnis — die Spannen sind oft groß, und in begehrten Mikrolagen wird das obere Ende regelmäßig überschritten, wenn Lage und Zustand stimmen.

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Zustand, Sanierungsstau und GEG-Pflichten

Der gefährlichste Posten bei Anlageobjekten ist nicht der Kaufpreis — sondern der versteckte Sanierungsstau. Drei Bereiche verdienen besondere Aufmerksamkeit:

  • Heizung & Energie: Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) verschärft Anforderungen an Heizungstausch und energetische Mindeststandards. Eine 25 Jahre alte Ölheizung in einem ungedämmten Altbau ist kein Kaufargument, sondern eine Kostenposition.
  • Dach, Fenster, Fassade: Lebensdauern liegen typisch bei 30–50 Jahren. Klärung über Baujahr der letzten Sanierung ist Pflicht — nicht „sieht okay aus".
  • Leitungen & Elektrik: Bei Gebäuden vor 1980 oft erneuerungsbedürftig. Bei Wohnungen meist im WEG-Bereich, was Sie steuerlich begünstigt aber operativ in die Eigentümergemeinschaft verlagert.

Faustregel aus der Praxis: Wenn der Verkäufer keine konkreten Daten zu Heizung, Dach, Fenstern, Fassade, Leitungen und Elektrik liefern kann, ist der Preis auf Basis „Sanierungsstand 0" zu rechnen — nicht „Sanierungsstand mittel".

Ein Energieausweis ist beim Verkauf verpflichtend. Bei älteren Objekten liefert er allerdings nur grobe Einordnung. Für die echte Bewertung des Sanierungsbedarfs lohnt sich ein Gutachter — die Investition rechnet sich vor jeder größeren Anlage.

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Mietrecht und Mieterstruktur — was Sie übernehmen

Wer ein vermietetes Objekt kauft, kauft die Mietverträge mit. „Kauf bricht nicht Miete" — die bestehenden Mietverhältnisse laufen unverändert weiter, Sie treten als neuer Vermieter ein.

Das hat Konsequenzen, die viele Erstanleger unterschätzen:

  • Altmieten: Liegen oft deutlich unter Marktniveau. Mieterhöhungen sind streng reguliert (Kappungsgrenze, Mietpreisbremse) — auf Niveau bringen dauert Jahre, nicht Monate.
  • Eigenbedarf: Theoretisch möglich, in der Praxis bei Anlegern mit mehreren Objekten heikel und gerichtlich oft strittig. Keine verlässliche Strategie zur Aufwertung.
  • Mieterstruktur: Schauen Sie sich Mieterliste, Mietzahlungs­historie und Wohndauer an. Lange Wohndauer ist meist gutes Zeichen — aber auch fester Mietzins über Jahre.
  • Modernisierungsumlage: Energetische Sanierungen lassen sich anteilig auf die Miete umlegen — innerhalb klar definierter Grenzen. Nicht alles, was investiert wird, kann weitergegeben werden.

Bei leeren oder zur Übergabe leeren Objekten („Bezugsfrei") ist die Lage anders: Sie setzen die Miete neu, müssen aber Mieter finden und Leerstand bis dahin tragen.

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Finanzierung und Eigenkapital — solide rechnen

Anlageobjekte werden in Deutschland fast immer mit Bankfinanzierung gekauft. Die Bedingungen unterscheiden sich aber spürbar von Eigennutzer-Finanzierungen:

  • Eigenkapital: Bei Anlageobjekten erwarten Banken typisch 20–35 % Eigenkapital plus Erwerbsnebenkosten (Notar, Grunderwerbsteuer, ggf. Makler) aus liquidem Vermögen.
  • Zinssatz: Liegt oft 0,2–0,5 Prozentpunkte über vergleichbarer Eigennutzer-Finanzierung. Spielraum bestehet bei mehreren Objekten und nachweislicher Mieterträge.
  • Tilgung: Wird oft niedrig angesetzt (1–2 % anfänglich), um den Cashflow zu schonen. Bewusst kalkulieren — niedrige Tilgung verlängert die Laufzeit erheblich.
  • Erwerbsnebenkosten: In Hessen 6 % Grunderwerbsteuer, ca. 1,5–2 % Notar und Grundbuch, ggf. Maklerprovision. Zusammen schnell 9–11 % auf den Kaufpreis.

Wichtig: Bauen Sie eine Liquiditätsreserve ein — typisch 6–12 Monatsmieten in jederzeit verfügbarer Form. Mietausfall, ungeplante Reparatur, Leerstand bei Mieterwechsel: das kommt, nicht „falls", sondern „wann".

Hinweis: Dieser Abschnitt ist allgemeine Information, keine Anlageberatung. Für eine fundierte Entscheidung sind Steuerberater und unabhängiger Finanzierungsexperte unerlässlich.

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Steuerliche Aspekte — die wichtigsten Hebel

Steuern sind bei Anlageimmobilien ein eigenes Universum. Die wichtigsten Mechanismen im Überblick — die Details und die individuelle Strategie gehören in die Hand eines Steuerberaters.

  • AfA (Abschreibung für Abnutzung): Auf den Gebäudeanteil (nicht den Grund) lassen sich 2 % bzw. 3 % p. a. abschreiben. Für ab 2023 fertiggestellte Wohngebäude gilt aktuell 3 % linear.
  • Werbungskosten: Zinsen, Verwaltung, Hausmeister, kleinere Reparaturen, Fahrten zum Objekt, Inserate — alles mindert den Überschuss aus Vermietung und Verpachtung.
  • Spekulationsfrist: Wer eine vermietete Immobilie innerhalb von 10 Jahren nach Kauf wieder veräußert, zahlt Spekulationssteuer auf den Gewinn — zum persönlichen Einkommensteuersatz. Nach 10 Jahren steuerfrei.
  • Erhaltungsaufwand vs. Anschaffungsnaher Aufwand: Wer in den ersten 3 Jahren nach Kauf mehr als 15 % des Kaufpreises (netto) in Sanierung steckt, kann das nicht mehr direkt abziehen — es wird mit dem Gebäude abgeschrieben. Wer das übersieht, verschenkt Geld.
  • Struktur: GmbH, vermögensverwaltende GmbH & Co. KG, Familiengesellschaft — bei größerem Bestand sinnvoll, bei einer einzelnen Wohnung selten.

Die Steuerstrategie sollte vor dem ersten Kauf stehen, nicht nachträglich repariert werden. Wir vermitteln gerne Steuerberater mit Schwerpunkt Immobilien — die Beratung ist kostenpflichtig, rechnet sich aber regelmäßig schon bei einem mittleren Objekt.

Hinweis: Dieser Abschnitt ist allgemeine Information, keine Anlageberatung. Für eine fundierte Entscheidung sind Steuerberater und unabhängiger Finanzierungsexperte unerlässlich.

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Off-Market und unsere Suchkartei

Ein nennenswerter Teil aller hochwertigen Anlageobjekte im Rhein-Main-Gebiet wechselt den Eigentümer, ohne je auf einem Portal zu erscheinen. Verkäufer scheuen die Öffentlichkeit — wegen der Mieter, wegen der Diskretion, wegen der schieren Zahl von Anfragen, die ein Portal-Inserat auslöst.

Wir bedienen diesen Markt mit einer kuratierten Suchkartei: Kapitalanleger mit klarem Profil, das wir kennen, mit Eigenkapital, das geprüft ist, und mit einem Investitionshorizont, der passt. Wenn ein Objekt zu einem Profil passt, melden wir uns — bevor wir es offen ausschreiben.

Für Sie als Anleger bedeutet das:

  • Sie sehen Objekte vor dem Markt. Bei guten Lagen ist das oft der entscheidende Unterschied — der Wettbewerb ist kleiner, die Verhandlung ruhiger.
  • Wir filtern für Sie. Sie bekommen nur Objekte, die zu Ihren Kriterien passen — nicht jedes neue Angebot pauschal.
  • Diskretion in beide Richtungen. Verkäufer wissen nicht, wer Sie sind, bis Sie ernsthaft prüfen. Sie wissen nichts über andere Interessenten.

Die Aufnahme in die Suchkartei ist kostenfrei und unverbindlich. Wir nehmen uns 30–60 Minuten Zeit für ein erstes Profilgespräch — danach entscheiden Sie und wir gemeinsam, ob es passt.

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Der Ankaufsprozess — Schritt für Schritt

Vom ersten Objektvorschlag bis zum Notartermin laufen typisch sechs Phasen ab. Wir begleiten jede davon.

  • 1. Vorauswahl: Wir spielen Ihnen passende Objekte zu, mit Exposé, Mieterliste, Faktor und ersten Eckdaten. Sie entscheiden, was Sie ansehen.
  • 2. Besichtigung: Vor Ort, mit Verkäufer oder Hausverwaltung. Bei Mehrfamilienhäusern oft in mehreren Terminen — Außenbesichtigung zuerst, Innenbesichtigungen nur bei ernsthaftem Interesse.
  • 3. Due Diligence: Wir helfen bei der Sichtung von Grundbuch, Teilungserklärung, WEG-Protokollen, Mieterliste, Nebenkosten- und Hausgeldabrechnungen, Versicherungen, Sanierungsnachweisen. Bei größeren Objekten: zusätzlich Gutachter.
  • 4. Finanzierungszusage: Verbindlich von Ihrer Bank oder Finanzierungsexperten. Ohne diese Zusage werden Sie bei attraktiven Objekten regelmäßig überholt.
  • 5. Verhandlung: Wir verhandeln auf Augenhöhe mit dem Verkäufer — Preis, Übergabezeitpunkt, ggf. Reparaturen oder Übergabe leer/vermietet.
  • 6. Notartermin: Vorbereitung des Kaufvertrags, Erläuterung der wichtigsten Klauseln, Begleitung beim Termin. Eintragung im Grundbuch, Übergabe nach Kaufpreiszahlung.

Der gesamte Prozess dauert vom Erstkontakt bis zum Notartermin typisch 6–12 Wochen — bei Off-Market-Objekten oft schneller, weil weniger Interessentenkonkurrenz im Weg steht.

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Welche Rolle wir übernehmen — und welche nicht

Wir sind Makler, kein Anlageberater. Diese Trennung ist nicht juristische Klein­schreibung, sondern wichtig für unser Verhältnis:

  • Was wir machen: Wir suchen Objekte, prüfen Unterlagen mit, vermitteln zwischen Verkäufer und Käufer, organisieren Besichtigungen und Notartermin, koordinieren Hausverwaltung und Gutachter. Wir teilen offen, was wir aus dem lokalen Markt wissen.
  • Was wir nicht machen: Keine Anlageberatung, keine Empfehlung „Sie sollten in Immobilien investieren", keine Renditeprognosen mit Garantie, keine steuerliche oder rechtliche Beratung. Diese Bereiche gehören zwingend in die Hand von Steuerberater, Fachanwalt und Finanzierungsexperten.
  • Was wir empfehlen können: Ein etabliertes Netzwerk an Steuerberatern, Fachanwälten für Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Hausverwaltungen, Bauingenieuren, Energieberatern und Finanzierungsexperten — alle mit Erfahrung in Anlage­immobilien.

Diese klare Rollenabgrenzung ist im Anleger­geschäft kein Nachteil, sondern Voraussetzung für eine seriöse Zusammenarbeit. Sie sollen Ihre Entscheidung in Kenntnis aller Fakten treffen — nicht weil ein Makler Ihnen das Objekt „empfohlen" hat.

Liebig Immobilien ist Ihr Partner bei der Suche, Prüfung und Abwicklung — diskret, lokal verwurzelt und ohne Push-Sales. Unverbindliches Erstgespräch vereinbaren →

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